the little big adventure in 91 Tagen um die Welt

6Feb/110

Last day in Bangkok

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Der letzte Tag in Bangkok war einfach perfekt. Beim Frühstück im Hostel bin ich der Inca aus Australien begegnet, die sich direkt nach dem Frühstück auf den Weg zu den floating Markets nach Amphawa aufmachen wollte. Der Clou hingegen war jedoch, dass Inca eine Thai (Minky) aus Bangkok kennengelernt hat, die uns den ganzen Tag geführt und betreut hat.

Der schwimmende Markt von Amphawa ist nämlich eher ein Ausflugsort für einheimische Thailänder und nicht für die Touristen aus aller Welt. Schon alleine das hinkommen hätten wir ohne die Hilfe von Minky niemals geschafft. Mit einem lokalen Mini-Shuttle-Bus ging es dann so ca. 2h lang in den Südwesten (glaub ich) von Bangkok in die besagte Stadt.

Die Stadt selbst kam mir gar nicht so groß vor. Durch das Zentrum von Amphawa fließt ein ca. 15m breiter Fluß, auf dem sich das meiste abspielt. Hunderte von Booten schwimmen da rum und verkaufen Lebensmittel aller Art an die Leute, die sich am Ufer befinden. Zusätzlich ist die gesamte Uferpromenade mit kleinen Ständen, Läden und Lokalen versehen, so dass der eigentliche Fußgängerweg ein nur schmaler Pfad direkt am Wasser ist. Wenn man also nicht aufpasst und das Gedränge zu groß ist, liegt man im Fluss. Das alles zu erklären ist etwas umständlich...am besten ihr schaut euch die Fotos an. :)

Die Vielfalt an verschiedenen Essen bei den hunderten von Ständen und Booten ist gigantisch. Zum Glück hatten wir Minky dabei, die uns das beste davon gezeigt hat. Ein weiterer Aspekt, für den Amphawa wohl sehr bekannt ist, sind die dort in Massen vorkommenden Glühwürmchen, die wir leider nicht in Aktion sehen konnten, da wir vor Einbruch der Dunkelheit uns auf den Rückweg begeben haben.

Nach weiteren 2 Stunden heimfahrt sind Inca und ich dann gegen 20 Uhr wieder im Hostel angekommen. Da Inca am sehr früh am folgenden Tag nach Indien weitergereist ist, hat diese sich verabschiedet, um ihre Tasche zu packen und noch etwas Energie zu tanken.

Ich dagegen bin dann nach einem kurzen Outfitwechsel wieder in die Stadt losgezogen, um mir die von Stewoo so hochgepriesene Sirocco Skybar anzuschauen. Dabei handelt es sich, wie ich bereits erwähnt habe, um die wohl höchste Open Air Cocktailbar der Welt. Das Gebäude in der sich die Bar befindet ist ein riesen 5*-Hotel mit übertrieben viel Personal. In jedem Stockwerk, wo der der Aufzug angehalten ist, stand eine Dame und hat die aussteigenden Leute begrüßt und auf ihr Zimmer geführt.

Sirocco bangkok

Sirocco bangkok

Auch ich wurde dann im 64 Stockwerk direkt vom Aufzug nach draußen zur Bar eskortiert. Und ich muss schon sagen, echt verrückt. Der Bartresen befindet sich auf einem Ausleger, der mitten über die Stadt ragt. Das Geländer ist aus Glasscheiben, so dass es einem erst etwas mulmig im Magen wird, wenn man sich dem Rand nähert. Der Ausblick ist gigantisch. Im Hintergrund spielt eine Liveband und überall laufen Kellner rum, die die Gäste glücklich verwöhnen, so gut es geht.
Das Publikum und die Preise dort oben sind jedoch eine Sache für sich. Die Getränke sind für Thailand extrem. So kostete hier ein Mojito mehr als eine Übernachtung in meiner Unterkunft samt Frühstück. ;-) Dafür war der echt total lecker.
Die Leute, die sich um die Theke und die Tische versammelt haben, waren entweder übertrieben reiche Geschäftsleute, total betrunkene Snobs, Ölscheiche oder Ladygirls...also nicht wirklich die Kategorie an Menschen, mit denen ich viel anfangen kann.
Nach ein paar Smalltalks und dem Genießen des atemberaubenden Ausblicks, hab ich mich dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht und mir was zu Essen gesucht.

Der krönende Abschluss dieses genialen Tages, bevor ich mich in mein Bettchen begeben habe, war der Blick auf die Bundesligaergebnisse...1.FC & VfB :-) .

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