the little big adventure in 91 Tagen um die Welt

27Jan/110

Dschungelerfahrungen

Da ich gestern Abend spontan leider keine geführte Tour durch den Nationalpark um Khao Lak mehr bekommen habe, bin ich heute einfach auf eigene Faust losgezogen, um ein paar Wasserfälle zu betrachten und den Dschungel etwas besser kennen zu lernen.

Ausgerüstet mit festen Schuhen, einem Kompass und genug zu trinken bin ich also heute Morgen losmarschiert.
Bevor ich mich in die totale Wildniss begeben habe, bin ich bei einem Polizeischiff vorbeigelaufen, das durch den Tsunami über 2 km ins Landesinnere gespült wurde. (Siehe Fotos).

Anschließend ging es dann in die Pampa, die erst nur aus Gummibaumplantagen (glaube ich) bestand und dann immer dichter und dunkler wurde. Nach ca. 3 Stunden Fußmarsch richtung Landesinnere, vorbei an Lianen und sonstigen Pflanzen, bin ich schließlich an dem Wasserfall angekommen.
Tiger, Schlangen und Baeren habe ich auf der Reise leider nicht angetroffen. :(
Nach einer laengeren Pause mit Badespass an dem besagten Wasserfall hab ich mich dann auch schon wieder in Richtung Kueste begeben, da ich keine Lust hatte, bei Dunkelheit in dem Biotop herumzuirren.

Bei einer kleinen Zwischenpause hab ich dann bemerkt, dass ich nichtmehr alleine Unterwegs war, sondern ein Trupp Blutegel sich meiner Tour angeschlossen hat. Erstmal total geschockt, hab ich probiert die Teile loszuwerden und hab mich halb ausgezogen um meinen Koerper besser Scannen zu koennen. Nach einigem Zupfen und Reissen war ich dann (hoffentlich) wieder alleine auf meiner Wandertour. Nachdem der erste Schock ueberwunden war, musste ich dann doch lachen, weils ja irgendwie ganz lustig war und nichts wirklich schlimmes passiert ist...ausser den roten Flecken auf meinem Koerper (sieht aus wie kleine Knutschflecken).

Auf dem Nachhauseweg wurde ich dann ein Stueck von einer netten Thai, die kein Wort gesagt hat, auf ihrem Roller mitgenommen...ich sah wohl doch ziehmlich mitleidserregend aus nach so einem langen und anstrengenden Fußmarsch.
Zuhause angekommen gings dann erstmal mit einem kuehlen Bier unter die Dusche. Dann noch schnell beim einzigen Strassenthailaender in Khao Lak essen gegangen und den letzten Sonnenuntergang an der Ostkueste genossen.

Morgen geht es dann mit dem Linienbus (kostet nur ein Zehntel von den Touribuessen) nach Phuket und anschließend mit dem Boot nach Ko Phi Phi, wo ich euch hoffentlich von weiteren Abenteuern berichten kann.

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26Jan/110

24. – 26.01 Similan Islands

Endlich wieder festen Boden unter den Füßen. :-)
Ich war die letzten 3 Tage auf den Similan Islands, das ist eine Inselgruppe aus 9 Inseln ca. 60km südlich von Khao Lak.
Die Inseln stehen unter Naturschutz und dieser wird auch streng eingehalten. Sieben der neun Inseln sind für Touristen nicht zugänglich, sondern koennen nur vom Wasser aus betrachtet werden. Die Insel 4 und und 7 sind fuer Touristen begrenzt freigegeben, d.h. man muss sich vorher anmelden, was das Touristenaufkommen auf den Inseln sehr angenehm macht.

Ich bin also am 24.1 mit einem Speedboat in nur 1,5 h zu den Inseln gerast. Bevor ich meinen Rucksack auf Insel 4 abladen konnte, haben wir einen Zwischenstopp bei Insel 9 gemacht um ein bisschen im Meer plantschen zu koennen.

Da die meisten Touristen nicht auf den Inseln uebernachten ist man Abends ziehmlich alleine. Der Sandstrand der Inseln ist komplett weiß und das Meer ist glasklar und warm. Rund um die Inseln befinden sich die schoensten Korallenriffe von Thailand. (Die sind leider durch den Tsuname 2006 auch sehr beschaedigt worden). Am Morgen vom 25.1 bin ich dann mit 9 weiteren Leuten auf ein Tauch- und Schnorchelboot gegangen. Eigentlich sind die Boote fuer 30 Leute ausgelegt, aber in Thailand herrscht wohl gerade absoluter Touristenmangel. Naja, an Bord des Bootes gab es dann erstmal Fruehstueck in der Morgensonne, bevor es in Richtung Insel 7 und 8 ging.
Dort angekommen hab ich mich an den Guide geheftet, der keine 3 Sekunden nach abschalten des Motors im Wasser war. Die anderen waren zum Glueck nicht so schnell, wodurch ich mit einer Privatfuehrung durch die Korallenriffe beschert wurde. Direkt beim der ersten Schnorcheltour sind wir auf einen Blacktip Hai gestoßen (ca. 160cm) und auf zahlreiche Schildkroeten.

Ich wusste garnicht, dass es unter Wasser soooo extrem viel Leben gibt und das alles so knallbunt ist. Bei weiteren Schnorcheltouren im Laufe des Tages sind wir dann noch auf einen Lionfish, auf Kraken und Muränen gestoßen. Ist irgendwie ein komisches Gefuehl, wenn man so ungelenk im Wasser treibt und andere Lebewesen, die fast genauso groß sind wie man selbst um einen rumschwimmen.

Welche der Fische und Tiere, die wir teilweise aus sehr geringer Naehe beobachtet haben, gefaehrlich fuer den Menschen sein koennen, habe ich zum Glueck erst am Ende der Tour erfahren. Sonst haette ich da viel mehr Schiss gehabt. So dachte ich alles ist cool, solange der Guide nichts sagt und bin daher immer schoen nah rangetaucht.

Auf dem Schiff gabs dann auch immer schoen Mittag- und Abendessen. Ab und zu ist man auch an einen einsamen Strand gefahren und konnte dort am Strand faulenzen oder Aussichtspunkte erklimmen, indem man sich durch den Dschungel gekaempft hat.

Die Tage auf den Inseln gingen leider viiiiel zu schnell vorbei. Aber jeden, den es nach Thailand verschlaegt, kann ich diesen Trip nur raten. (Mindestens 2 Nächte einplanen).

Ich war die ganze Zeit ueber der einzige deutsche Tourist. Die meisten waren Thailänder aus dem Norden, Japaner und Italiener, wobei die letzteren am meisten genervt haben und sich in ihrer Gruppe total abgekapselt haben. Die Thailänder hingegen konnten nicht aufhoeren mich anzutexten (auf einer nicht identifizierbaren Mischung aus Thai und Englisch) und haetten mich am Schluss am liebsten als Souvenir mit nach Hause genommen.

Am Ende der Reise wurde ich wieder in Khao Lak abgesetzt und wollte mich wieder in dem alten Guesthouse einnisten, bis es nach Phi Phi geht. Die waren jedoch leider voll, worauf mir die nette Dame an der Rezeption ihre Nachbarn empfohlen hat, die noch ein groesseres Zimmer fuer einen kleineren Preis frei hatten.

Mein Plan fuer den Abend ist, endlich mal meine Waesche waschen zu lassen und mir was zu Essen zu suchen...

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26Jan/112

Handy Bilder Thailand

Hier sind noch ein paar mehr Bilder...

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23Jan/110

Neues aus Khao Lak

So, endlich gibts wieder Neues von mir. ;-)

Ich fang am besten da an, wo ich mit meinem vorletzten Eintrag aufgehört habe...

20.01:
Mein Ziel am 20.01 war die alte Tempelstadt Ayutthaya (ca. 13 Jhd.), die sich nördlich von Bangkok befindet und vor einiger Zeit komplett geplündert zerstört wurde.
Als ich mich gerade auf den Weg machen wollte sind mir 3 weitere Backpacker über den Weg gelaufen, die sich meiner Tour anschließen wollten, da sie erst nachts angekommen sind und selbst keinen Plan von Bangkok und umgebung hatten.
Der eine (Ricardo) war 10 Monate in Australien unterwegs und hat auf seiner Rückreise nach Deutschland noch 4 Tage Bangkok zwischenstopp gebucht. Das Päärchen (Eric und Toni) waren ebenfalls schon in Australien unterwegs und reisen jetzt aber noch durch halb Asien.
Naja, nach einem kurzen Kennenlernkaffee sind wir dann also losgezogen und haben uns vom Hoteleigenen Tuk-Tuk zur nächsten Skytrain-Station fahren lassen. Mit diesem sind wird dann ganz in den Norden von Bangkok gefahren um dort zum nördlichen Busterminal von Bangkok zu gelangen...was gar nicht so leicht zu finden war, da wir von der Skytrain Station erst einen Bus dahin nehmen mussten.
Ohne zu wissen wohin uns der Bus (wenn man das fahrende Stück SCHROTT überhaupt noch so nennen darf) wirklich bringt sind wir also in einen mit der Nummer 77 gesprungen, mit der Hoffnung, dass uns dieser zu dem besagten Terminal bringt.
Das hat dann auch irgendwie geklappt und wir sind dort auf einen modernen Minibus mit Klimaanlage umgestiegen, der uns für 1,50€ ins 2h entfernte Ayutthaya gebracht hat.
Vor Ort haben wir uns einen Chauffeur angemietet, der uns zu allen wichtigen und interessanten Sehenswürdigkeiten gefahren hat.
Wobei es mir so vorkam, dass für Toni die dort rumlaufenden Elefanten die einzige Attraktion war.

Nachdem wird 4 Tempelanlagen besucht (die Namen hab ich grad nicht zur Hand), uns in einem kleinen Restaurand gestärkt und uns auf einer Elefantenfarm umhergetrieben hatten, hat uns unser Chauffeur zurück zum Bus nach Bangkok gefahren. Als der Bus zurück dann auch wieder 1,5 € kosten sollte (uns wurde gesagt Hin- und Rückfahrt wären das selbe Ticket und wir müssten nicht nochmal zahlen), haben wir uns entschlossen, doch den Zug zu nehmen, der nur 50 cent kostet.
Über diesen Entschluss waren wir dann auch sehr glücklich, da die Strecke mit dem Zug viel interessanter war. Denn man fährt dabei durch Reisfelder, sieht Bauern, Wasserbüffel und die Slums von Bangkok.

Nach ca. zwei Stunden fahrt und einer lustigen Unterhaltung mit einem Thai, der uns über die wichtigsten Aspekte einer gut funktionierenden Beziehung aufgeklärt hat, sind wir wieder zurück im Hotel angekommen.

Nach einer kurzen Dusche sind wir dann in unserem Viertel herumgezogen, wobei hier erwähnt werden muss, dass unser Hotel so weit ab vom Schuss lag, dass wir dort die einzigen Touristen waren.
Letztendlich haben wir uns dann in einer Straßencocktialbar (drei Holztische auf einem Platz neben dem Supermarkt) niedergelassen, ein paar Bier und Cocktails getrunken und uns mit Thais unterhalten und gefeiert. Dies ging dann bis 4 Uhr morgens, als die Bar geschlossen hat. Lustig war, dass wenn wir Bier bestellt haben, der Kellner immer zum 24h Supermarkt gegangen ist und dort das Bier "frisch" eingekauft hat. ;-) Cocktails waren wohl erst nicht verfügbar, als sich dann aber die Einheimischen zu uns gesellt haben, waren diese plötzlich vorhanden...warum hat keiner von uns Verstanden.

21.01:
Am folgenden Morgen wurde unsere Gruppe wieder um eine weitere Person vergrößert (Tobi), der uns nach Bangkok begleitet hat.
Da ich das Wassertaxi so lustig fand und es die einfachste Möglichkeit ist, nach Bangkok zu kommen (da keine Rush-Hour auf dem Fluss), wollten die anderen das auch machen.
Nach einem kurzen Rundgang über die Khao San-Road sind wir auf dem großen Fluss per Boot ganz in den Süden von Bangkok gereist.
Dort angekommen haben wir den Skytrain zum MBK genommen, dem größten Shoppingcenter das ich je gesehen habe. Nur 30 Minuten später waren wir alle so fertig von diesem riesengroßen und total unübersichtlichen Shoppingplaneten, dass wir die Schnauze so voll hatten und erstmal wieder ins Hotel gefahren sind.

Dort haben wir uns dann wieder frisch gemacht, einen weiteren Backpacker (Ryan) in die Gruppe aufgenommen und haben den vorigen Abend wiederholt...nur diesmal ging das ganze bis 6 Uhr.
Das Angebot von einem Einheimischen, mich am folgenden Morgen zum Flughafen zu fahren habe ich dann auch dankend angenommen.

22.01:
Nach einem Abschiedskaffee mit den anderen und einem viel zu langen Aufenthalt im Flughafen bin ich dann schließlich am 22.01 Nachmittags in Phuket gelandet und direkt in den Norden nach Khao Lak gefahren, wo ich mich momentan auch noch befinde. Unternommen hab ich an dem Tag sonst nichtmehr so viel, da ich noch einiges an Schlaf nachholen musste und die Sonne nach meiner Ankunft schon untergegangen war.
In dem Guesthouse Seafan, in dem ich mich momentan befinde, hat mein Zimmer zwar kein Fenster, aber ein eigenes Bad und eine Klimaanlage. Es ist leider nicht ganz so sauber wie das Hostel in Bangkok, kostet dafür aber auch weniger.

23.01:
Heute habe ich erstmal ausgeschlafen, was dank der fehlenden Fenster in meinem Zimmer kein großes Problem darstellte. ;-)
Ausgeschlafen bin ich dann zum Strand getingelt und hab mich da erstmal schön von der Sonne verbrennen lassen. ;-)
Das Wasser ist total warm und wenn man den Strand ganz in den Süden geht, ist so gut wie alleine. Bei einem Gespräch mit einem Ladenbesitzer wurde mir erzählt, dass die Touristen irgendwie wegbleiben und er zur Zeit weniger als 50% des gewöhnlichen Umsatzes macht.
Ausserdem hab ich mir von ihm erzählen lassen, dass diese Region hier eher von Familien und alten Leuten aus Skandinavien besucht wird und weniger von Rucksacktouristen...
Das ist aber halb so wild, da ich mich morgen früh um 7:00 Uhr erstmal auf eine 3-tägige Tauch- und Schnorchel-Tour auf die Similan-Islands begebe und mich anschließend auf den Weg nach Ko Phi Phi begebe, wo anscheinend mehr Leute in meinem Alter aufzufinden sind.

Da der PC hier leider auch keinen Kartenleser besitzt gibt es leider schon wieder keine Bilder...sobald sich aber eine Gelegenheit bietet, werde ich diese nutzen.

Da die Similan Island ein Naturschutzgebiet sind und dort keine richtigen Hotelanlagen sind, werdet ihr vorraussichtlich die nächsten Tage nichts von mir hören. Also bitte keine Sorgen machen...

Grüße

PS: Sorry für die ganzen Fehler in dem Text...das Keyboard hier hat nur komische Thai-Schriftzeichen auf den Tasten. Daher musste ich den Text komplett blind schreiben...was ja aber doch irgendwie hingehauen hat. ;-)

veröffentlicht unter: Allgemein, Bangkok, Khao Lak, Thailand keine Kommentare
   
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