the little big adventure in 91 Tagen um die Welt

6Feb/110

Last day in Bangkok

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Der letzte Tag in Bangkok war einfach perfekt. Beim Frühstück im Hostel bin ich der Inca aus Australien begegnet, die sich direkt nach dem Frühstück auf den Weg zu den floating Markets nach Amphawa aufmachen wollte. Der Clou hingegen war jedoch, dass Inca eine Thai (Minky) aus Bangkok kennengelernt hat, die uns den ganzen Tag geführt und betreut hat.

Der schwimmende Markt von Amphawa ist nämlich eher ein Ausflugsort für einheimische Thailänder und nicht für die Touristen aus aller Welt. Schon alleine das hinkommen hätten wir ohne die Hilfe von Minky niemals geschafft. Mit einem lokalen Mini-Shuttle-Bus ging es dann so ca. 2h lang in den Südwesten (glaub ich) von Bangkok in die besagte Stadt.

Die Stadt selbst kam mir gar nicht so groß vor. Durch das Zentrum von Amphawa fließt ein ca. 15m breiter Fluß, auf dem sich das meiste abspielt. Hunderte von Booten schwimmen da rum und verkaufen Lebensmittel aller Art an die Leute, die sich am Ufer befinden. Zusätzlich ist die gesamte Uferpromenade mit kleinen Ständen, Läden und Lokalen versehen, so dass der eigentliche Fußgängerweg ein nur schmaler Pfad direkt am Wasser ist. Wenn man also nicht aufpasst und das Gedränge zu groß ist, liegt man im Fluss. Das alles zu erklären ist etwas umständlich...am besten ihr schaut euch die Fotos an. :)

Die Vielfalt an verschiedenen Essen bei den hunderten von Ständen und Booten ist gigantisch. Zum Glück hatten wir Minky dabei, die uns das beste davon gezeigt hat. Ein weiterer Aspekt, für den Amphawa wohl sehr bekannt ist, sind die dort in Massen vorkommenden Glühwürmchen, die wir leider nicht in Aktion sehen konnten, da wir vor Einbruch der Dunkelheit uns auf den Rückweg begeben haben.

Nach weiteren 2 Stunden heimfahrt sind Inca und ich dann gegen 20 Uhr wieder im Hostel angekommen. Da Inca am sehr früh am folgenden Tag nach Indien weitergereist ist, hat diese sich verabschiedet, um ihre Tasche zu packen und noch etwas Energie zu tanken.

Ich dagegen bin dann nach einem kurzen Outfitwechsel wieder in die Stadt losgezogen, um mir die von Stewoo so hochgepriesene Sirocco Skybar anzuschauen. Dabei handelt es sich, wie ich bereits erwähnt habe, um die wohl höchste Open Air Cocktailbar der Welt. Das Gebäude in der sich die Bar befindet ist ein riesen 5*-Hotel mit übertrieben viel Personal. In jedem Stockwerk, wo der der Aufzug angehalten ist, stand eine Dame und hat die aussteigenden Leute begrüßt und auf ihr Zimmer geführt.

Sirocco bangkok

Sirocco bangkok

Auch ich wurde dann im 64 Stockwerk direkt vom Aufzug nach draußen zur Bar eskortiert. Und ich muss schon sagen, echt verrückt. Der Bartresen befindet sich auf einem Ausleger, der mitten über die Stadt ragt. Das Geländer ist aus Glasscheiben, so dass es einem erst etwas mulmig im Magen wird, wenn man sich dem Rand nähert. Der Ausblick ist gigantisch. Im Hintergrund spielt eine Liveband und überall laufen Kellner rum, die die Gäste glücklich verwöhnen, so gut es geht.
Das Publikum und die Preise dort oben sind jedoch eine Sache für sich. Die Getränke sind für Thailand extrem. So kostete hier ein Mojito mehr als eine Übernachtung in meiner Unterkunft samt Frühstück. ;-) Dafür war der echt total lecker.
Die Leute, die sich um die Theke und die Tische versammelt haben, waren entweder übertrieben reiche Geschäftsleute, total betrunkene Snobs, Ölscheiche oder Ladygirls...also nicht wirklich die Kategorie an Menschen, mit denen ich viel anfangen kann.
Nach ein paar Smalltalks und dem Genießen des atemberaubenden Ausblicks, hab ich mich dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht und mir was zu Essen gesucht.

Der krönende Abschluss dieses genialen Tages, bevor ich mich in mein Bettchen begeben habe, war der Blick auf die Bundesligaergebnisse...1.FC & VfB :-) .

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4Feb/11Off

Die Tage schwinden…

Oh nein, in schon 2 Tagen verlasse ich Thailand schon wieder. Ich würde gerne noch ein bisschen länger bleiben und den wilden Norden von Thailand (z.B. Richtung Chiang Mai) erkunden. Naja, dann wird das halt ein anderes Mal nachgeholt.
Ich bin gestern abend wieder gut in Bangkok gelandet und wollte euch jetzt ein bisschen von den letzten Tagen erzählen. Ob ich heute noch Fotos hinzufügen kann, ist nicht sicher, da die Computer hier in dem Hostel mit Viren verseucht sind und ich angst habe, meine Hardware daran anzuschließen. ;-)

Naja, ich fang jetzt mal von Vorne an. Ich hatte ja bereits in Bangkok das Hotel auf Phi Phi gebucht und bezahlt, was sich im Nachhinein als großer Fehler herausgestellt hat.
Als ich nämlich auf Phi Phi angekommen bin und einchecken wollte, hat wohl irgendwas mit der Bestätigung von meiner Buchung nicht geklappt...sprich, das Hotel war schon voll belegt. Nach einem Anruf bei dem Reisebüro in Bangkok und ca. 10000 "Sorry", musste ich mich also selbst um eine Unterkunft bemühen, was sich als ganz schön kompliziert herausgestellt hat. Dazu muss gesagt werden, dass ca. 90% der Gebäude auf Phi Phi als Touristenunterkunft dienen. Wenn man jedoch erst abends auf Phi Phi ankommt, kann es sein, dass die preiswerten Unterkünfte restlos ausgebucht sind und nur noch überdimensional teure Hotels ein paar Zimmer frei haben.
Nach ca. 1h Suche (ohne Gepäck, das durfte ich zum Glück in der eigentlichen Unterkunft solange zwischnlagern), war ich dann erfolgreich und habe ein Single-Room mit "Fan" für 500 Baht (ca. 12 Euro) ergattern können...
Als ich dann in mein neues Zimmer gegangen bin, dachte ich erst, ich bin durch die falsche Tür gegangen. Ich stand in einer art Wellblechhütte auf dem Dach eines Hauses. Die Fenster waren herausgeschnittene Vierecke ohne Scheibe, aber mit Vorhang. In der Mitte lag eine Matraze mit einem Fliegengitter darüber. Aber das beste kommt noch... der versprochene Ventilator, war an die Wand geschraubt, es gab aber keine Steckdose, in den man ihn hätte einstecken können. Da ich müde von der Reise war und genug Luft durch die "Fenster" hereinkam, hab ich meinen Schlafsack ausgepackt und mich aufs Ohr gehauen.

Direkt am nächsten Morgen hab ich dann die Flucht ergriffen und vor der ersten ankommenden Fähre mir was neues gesucht. Das ging dann relativ gut und so bin ich in einem Hostel mit dem Namen "The Rock" untergekommen, in dem massenhaft gleichgesinnte herumgeschwirrt sind. Zudem war es dort sauberer, die Unterkunft besser, die Duschen sauber (abgesehen von den 20cm langen Tausendfüßlern, die eine ab und zu unter der Dusche besucht haben) und günstiger.

Nach dem erfolgreichen Umzug und einem guten Frühstück hab ich mich dann in richtung Strand begeben, bin dann aber bei einer der ca. 30 Tauchschulen auf der Insel hängen geblieben und hab mich für den Tauschschein entschieden, was ich absolut nicht bereue. Der Kurs ging fast 3 volle Tage und hat deshalb die meiste Zeit, die ich auf der Insel hatte, benötigt.

Tauchen lernen ist eigentlich ganz einfach...man fängt mit etwas Theorie an, dann gehts ins Wasser und macht sich in einer 3er Gruppe mit der Ausrüstung vertraut.
Am nächsten Tag gehts dann schon in der Früh aufs Tauchboot fährt zu den unbesiedelten Inseln um Ko Phi Phi hinaus, wo die Korallenriffe am schönsten sind.
Dann gehts auch schon direkt los mit dem ersten Tauchgang. Auf 12 Meter Tiefe und ca. 45 Minuten lang übt man alle möglichen Situationen, die beim Tauchen auftreten können (Maske voll Wasser, keine Luft mehr usw...). Anschließend gabs was zu Essen und eine Mittagspause an dem berühmten Strand von dem Film "The Beach". Nach einem weiteren Tauchgang gings dann zurück ins Lager, wo dann wieder etwas Theroie
gemacht wurde. Der dritte Tag ähnelte sehr dem zweiten, bis auf die Tiefe und dauer der Tauchgänge. Am Ende gabs noch eine Prüfung, und dann wars das auch schon. ;-)

Die Abende hab ich meistens, sofern es meine Kondition noch zuließ, am Strand mit anderen lustigen Leuten aus aller Welt verbracht.

Der letzte Tag auf Phi Phi war dann endlich ein Faultiertag. Durch faules rumliegen am Strand, erklimmen des Aussichtspunktes und Buchlesen in einem tropischen Blumengarten ging auch dieser Tag enorm schnell um.

Noch ein bisschen was zu Phi Phi. Die Insel ist sehr touristisch, bringt aber auch ein enormes Angebot an Freizeitaktivitäten. Angefangen vom Tauchen, kann man an Klippen klettern gehen, Schnorcheltouren machen, an einsame Strände mit dem Longboat fahren, Kajaks mieten, Wasser-Fallschirm oder Wasserski fahren und und und... Essen findet man auf der Insel überall, wobei Thailändisches Essen eher selten vertreten ist. Ein sehr guter und günstiger Thailänder dort ist das Restaurant Garlic, bei dem ich bestimmt 4 mal essen war. Für alte Leute, die einen entspannten Urlaub machen wollen, würde ich von dieser Insel abraten, da bis in die Puppen gefeiert wird und demenstprechend auch ein gewisser Lärmpegel vorhanden ist. Ich hätte es bestimmt noch 1-2 Tage länger auf der Insel ausgehalten, dann wäre es aber auch für mich genug gewesen, da es halt doch nur eine "kleine" Insel ist.

Achso, zu der verplanten Hotelgeschichte. Ich war vorhin in dem Reisebüro hier in Bangkok und hab das Geld direkt in Bar erstattet bekommen. Da ich ja jetzt nur noch einen Tag in Bangkok habe, musste ich das viele Geld direkt loswerden und bin erstmal schön shoppen gegangen. Mein Inventar hat sich nach kürzester Zeit um SD-Karten, USB-Stick, T-Shirts und Hosen erweitert. ;)
Shoppen in Bangkok macht echt Laune, man kann IMMER handeln, obwohl das Zeug schon total billig ist. So kann man z.B. ein T-Shirt von 3,50 Euro auf 2 Euro runterhandeln...und ich glaube da war immer noch Spielraum nach unten, so wie der Verkäufer gestrahlt hat. ;)

Genug berichtet für heute...ich leg mich jetzt noch was auf die Dachterrasse von dem Hostel, les ein Buch und entspann etwas, bevor es heute Abend zur Skylounge geht, der wohl höchsten Open-Air Cocktailbar der Welt. Danke für den Hinweis @ Stewoo.

Weiteres von meiner Reise gibts dann wahrscheinlich erst aus Australien, wo zur Zeit wohl ein Zyklops :) wütet.

PS: An die Bonner Fraktion: Passt gut auf euch auf und haltet mich bitte auf dem laufenden.

veröffentlicht unter: Allgemein, Bangkok, Ko Phi-Phi, Thailand Kommentare
23Jan/110

Neues aus Khao Lak

So, endlich gibts wieder Neues von mir. ;-)

Ich fang am besten da an, wo ich mit meinem vorletzten Eintrag aufgehört habe...

20.01:
Mein Ziel am 20.01 war die alte Tempelstadt Ayutthaya (ca. 13 Jhd.), die sich nördlich von Bangkok befindet und vor einiger Zeit komplett geplündert zerstört wurde.
Als ich mich gerade auf den Weg machen wollte sind mir 3 weitere Backpacker über den Weg gelaufen, die sich meiner Tour anschließen wollten, da sie erst nachts angekommen sind und selbst keinen Plan von Bangkok und umgebung hatten.
Der eine (Ricardo) war 10 Monate in Australien unterwegs und hat auf seiner Rückreise nach Deutschland noch 4 Tage Bangkok zwischenstopp gebucht. Das Päärchen (Eric und Toni) waren ebenfalls schon in Australien unterwegs und reisen jetzt aber noch durch halb Asien.
Naja, nach einem kurzen Kennenlernkaffee sind wir dann also losgezogen und haben uns vom Hoteleigenen Tuk-Tuk zur nächsten Skytrain-Station fahren lassen. Mit diesem sind wird dann ganz in den Norden von Bangkok gefahren um dort zum nördlichen Busterminal von Bangkok zu gelangen...was gar nicht so leicht zu finden war, da wir von der Skytrain Station erst einen Bus dahin nehmen mussten.
Ohne zu wissen wohin uns der Bus (wenn man das fahrende Stück SCHROTT überhaupt noch so nennen darf) wirklich bringt sind wir also in einen mit der Nummer 77 gesprungen, mit der Hoffnung, dass uns dieser zu dem besagten Terminal bringt.
Das hat dann auch irgendwie geklappt und wir sind dort auf einen modernen Minibus mit Klimaanlage umgestiegen, der uns für 1,50€ ins 2h entfernte Ayutthaya gebracht hat.
Vor Ort haben wir uns einen Chauffeur angemietet, der uns zu allen wichtigen und interessanten Sehenswürdigkeiten gefahren hat.
Wobei es mir so vorkam, dass für Toni die dort rumlaufenden Elefanten die einzige Attraktion war.

Nachdem wird 4 Tempelanlagen besucht (die Namen hab ich grad nicht zur Hand), uns in einem kleinen Restaurand gestärkt und uns auf einer Elefantenfarm umhergetrieben hatten, hat uns unser Chauffeur zurück zum Bus nach Bangkok gefahren. Als der Bus zurück dann auch wieder 1,5 € kosten sollte (uns wurde gesagt Hin- und Rückfahrt wären das selbe Ticket und wir müssten nicht nochmal zahlen), haben wir uns entschlossen, doch den Zug zu nehmen, der nur 50 cent kostet.
Über diesen Entschluss waren wir dann auch sehr glücklich, da die Strecke mit dem Zug viel interessanter war. Denn man fährt dabei durch Reisfelder, sieht Bauern, Wasserbüffel und die Slums von Bangkok.

Nach ca. zwei Stunden fahrt und einer lustigen Unterhaltung mit einem Thai, der uns über die wichtigsten Aspekte einer gut funktionierenden Beziehung aufgeklärt hat, sind wir wieder zurück im Hotel angekommen.

Nach einer kurzen Dusche sind wir dann in unserem Viertel herumgezogen, wobei hier erwähnt werden muss, dass unser Hotel so weit ab vom Schuss lag, dass wir dort die einzigen Touristen waren.
Letztendlich haben wir uns dann in einer Straßencocktialbar (drei Holztische auf einem Platz neben dem Supermarkt) niedergelassen, ein paar Bier und Cocktails getrunken und uns mit Thais unterhalten und gefeiert. Dies ging dann bis 4 Uhr morgens, als die Bar geschlossen hat. Lustig war, dass wenn wir Bier bestellt haben, der Kellner immer zum 24h Supermarkt gegangen ist und dort das Bier "frisch" eingekauft hat. ;-) Cocktails waren wohl erst nicht verfügbar, als sich dann aber die Einheimischen zu uns gesellt haben, waren diese plötzlich vorhanden...warum hat keiner von uns Verstanden.

21.01:
Am folgenden Morgen wurde unsere Gruppe wieder um eine weitere Person vergrößert (Tobi), der uns nach Bangkok begleitet hat.
Da ich das Wassertaxi so lustig fand und es die einfachste Möglichkeit ist, nach Bangkok zu kommen (da keine Rush-Hour auf dem Fluss), wollten die anderen das auch machen.
Nach einem kurzen Rundgang über die Khao San-Road sind wir auf dem großen Fluss per Boot ganz in den Süden von Bangkok gereist.
Dort angekommen haben wir den Skytrain zum MBK genommen, dem größten Shoppingcenter das ich je gesehen habe. Nur 30 Minuten später waren wir alle so fertig von diesem riesengroßen und total unübersichtlichen Shoppingplaneten, dass wir die Schnauze so voll hatten und erstmal wieder ins Hotel gefahren sind.

Dort haben wir uns dann wieder frisch gemacht, einen weiteren Backpacker (Ryan) in die Gruppe aufgenommen und haben den vorigen Abend wiederholt...nur diesmal ging das ganze bis 6 Uhr.
Das Angebot von einem Einheimischen, mich am folgenden Morgen zum Flughafen zu fahren habe ich dann auch dankend angenommen.

22.01:
Nach einem Abschiedskaffee mit den anderen und einem viel zu langen Aufenthalt im Flughafen bin ich dann schließlich am 22.01 Nachmittags in Phuket gelandet und direkt in den Norden nach Khao Lak gefahren, wo ich mich momentan auch noch befinde. Unternommen hab ich an dem Tag sonst nichtmehr so viel, da ich noch einiges an Schlaf nachholen musste und die Sonne nach meiner Ankunft schon untergegangen war.
In dem Guesthouse Seafan, in dem ich mich momentan befinde, hat mein Zimmer zwar kein Fenster, aber ein eigenes Bad und eine Klimaanlage. Es ist leider nicht ganz so sauber wie das Hostel in Bangkok, kostet dafür aber auch weniger.

23.01:
Heute habe ich erstmal ausgeschlafen, was dank der fehlenden Fenster in meinem Zimmer kein großes Problem darstellte. ;-)
Ausgeschlafen bin ich dann zum Strand getingelt und hab mich da erstmal schön von der Sonne verbrennen lassen. ;-)
Das Wasser ist total warm und wenn man den Strand ganz in den Süden geht, ist so gut wie alleine. Bei einem Gespräch mit einem Ladenbesitzer wurde mir erzählt, dass die Touristen irgendwie wegbleiben und er zur Zeit weniger als 50% des gewöhnlichen Umsatzes macht.
Ausserdem hab ich mir von ihm erzählen lassen, dass diese Region hier eher von Familien und alten Leuten aus Skandinavien besucht wird und weniger von Rucksacktouristen...
Das ist aber halb so wild, da ich mich morgen früh um 7:00 Uhr erstmal auf eine 3-tägige Tauch- und Schnorchel-Tour auf die Similan-Islands begebe und mich anschließend auf den Weg nach Ko Phi Phi begebe, wo anscheinend mehr Leute in meinem Alter aufzufinden sind.

Da der PC hier leider auch keinen Kartenleser besitzt gibt es leider schon wieder keine Bilder...sobald sich aber eine Gelegenheit bietet, werde ich diese nutzen.

Da die Similan Island ein Naturschutzgebiet sind und dort keine richtigen Hotelanlagen sind, werdet ihr vorraussichtlich die nächsten Tage nichts von mir hören. Also bitte keine Sorgen machen...

Grüße

PS: Sorry für die ganzen Fehler in dem Text...das Keyboard hier hat nur komische Thai-Schriftzeichen auf den Tasten. Daher musste ich den Text komplett blind schreiben...was ja aber doch irgendwie hingehauen hat. ;-)

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22Jan/111

Schon wieder keiner Zeit…

Liebe Leserinnen und Leser,

leider war ich gestern schon wieder lange unterwegs und habe es deshalb nicht geschafft, euch über meine Erlebnisse zu informieren.
Mein Flug nach Phuket geht in 2 Stunden, weshalb mein Taxi zum Airport jede Sekunde hier eintrifft.

Ich hoffe ich schaffe es heute Abend (falls Internet vorhanden), einen ausführlichen Bericht zu verfassen.

Bitte nicht traurig sein...ich hab euch nicht vergessen.

PS: Happy Birthday Ben. ;-)

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19Jan/111

Der erste Tag

Man bin ich froh, dass ich mir vor der Reise anstaendige Schuhe gekauft habe. Bangkok ist doch etwas groesser als ich dachte. Da die Computer hier ueber keinen Kartenleser verfuegen, muesst ihr auf die Bilder noch etwas warten...aber die Erfahrungen von heute kann ich trotzdem schonmal teilen.

Aufgestanden bin ich heute Morgen um 8:00 Uhr. Fruestueck mit Brot und so gibt es hier nicht wirklich. Dafuer sind die Grillmeister schon sehr frueh auf den Beinen und verkaufen ihre extrem scharfen Reis-Chilli-Wuerstchen oder Huehnchenspiesse mit Kohlbeilage. Zum Glueck hatte ich noch einen Schokokeks aus dem Flugzeug bei mir. :)

Als ich dann halbwegs gesaettigt war, bin ich mit dem Wassertaxi in die Stadt gefahren. Und das ist mal echt ein Erlebnis. So ein Wassertaxi ist ca. 15 Meter lang und 2 Meter breit. Trotzdem finden darin bestimmt 200 Leute unterschlupf...im Stehen oder Sitzen.
Die Haltezeit von so einem Boot an einer Haltestelle betraegt ca. 3-5 Sekunden, was alleine den Aufstieg schon zu einer Herausforderung macht. Hat man dann irgendwie einen Platz in dem Boot ergattert gibt das Ding schon vollgas und prescht mit einer abnormalen Geschwindigkeit durch eine braune Bruehe, welche die Thais wohl als Wasser bezeichnen.
Zum Glueck haben die Boote rechts und links Plastikplanen, die man als Spritzschutz nach oben ziehen kann.
Waehrend man also mit nahezu Ueberschallgeschwindigkeit die Kanaele entlanggleitet, klettern aussen auf der Reling die Schaffner (wegen der niedrigen Bruecken mit Helm ausgestattet) umher und kassieren ab.
Eine Fahrt in die Stadt, die knapp 30 Minuten dauert kostet 15 Baht, was ungefaehr 40 Cent entspricht. Da sollte sich die Wildwasserbahn von Phantasialand mal ne Scheibe von abscheiden. ;)

In der Stadt angekommen, wird man von Tuk-Tuk und Taxi fahrern belagert, die einen ueberall hinbringen moechten, nur nicht an das gewuenschte Ziel. Nachdem ich allen dankend abgesagt habe und die ersten paar Kilometer zu Fuss zurueckgelegt habe, bin ich an einer Fressbude einer netten Englischlehrerin begenet, die mich etwas ueber die aktuelle Situation aufgeklaert hat. Zu meinem Glueck war heute eine Promo-Aktion und der Buddha war im Urlaub (wenn ich das richtig verstanden habe). Die Urlaubsreise des Buddhas hat es mir ermoeglicht, Tempel zu begutachten, die sonst fuer Touristen garnicht geoeffnet sind. Durch die Promo-Aktion der Regierung von Thailand mussten heute alle Tuk-Tuk (Dreirad-Taxi) fahrer kein Sprit bezahlen, wodurch mich ein privates Tuk-Tuk fuer ca. 4h Rundreise mit Warteservice vor den Attraktionen ganze 20 Baht (50 Cent) gekostet hat.
Wie jeder Reisefuehrer darauf hinweist, haben die meisten Tuk-Tuk fahrer einen Deal mit irgendwelchen Schneidereien oder Schmucklaeden und setzen die armen Touristen da ab und behaupten, dass die Laeden ein Geheimtipp waeren. Da ich ja neugierig bin habe ich mich von meinem Chauffeur nach allen Attraktionen zu einem solchen Schneiderladen fahren lassen. Nach ca. 30 Minuten Gespraech mit dem Schneider und einem Bier auf Kosten des Ladens, der mir einen massgeschneiderten Anzug fuer schlappe 600 Euro verkaufen wollte, habe ich dankend abgelehnt und bin wieder in mein Tuk-Tuk gestiegen.
Als mein Chauffeur mich dann zu einem weiteren kuriosen Shop fahren wollte, musste ich etwas strenger zu ihm werden, worauf bei ihm dann auch direkt die (gespielten) Traenen geflossen sind und er nicht weiter mein Sklave sein wollte. :)
Also hab ich ihm seine 20 Baht gegeben, hab mich bedankt und bin zu Fuss weitergegangen.

Gluecklicherweise hatte ich es nicht weit zur Khao San Road, DIE Touristen- und Backpackerstrasse in Bangkok.
Nachdem ich da ein bisschen rumspaziert bin, war ich froh, dass meine Unterkunft nicht in diesem Areal von Bangkok liegt...man kommt sich vor wie auf Mallorca. Eine Kneipe nach der anderen mit viel zu lauter Musik, dazwischen Strassenstaende mit gefaelschten Handys und T-Shirts, Massagestaende oder billigen Schneidereien.

Da es inzwischen schon wieder halb 6 war und meine Fuesse das lange viele Laufen nichtmehr so gewoehnt sind, habe ich mich auf den Weg nach Hause gemacht. Dabei bin ich noch einem echt lustigen Thai begegnet, der sich total fuer die deutsche Bundesliga interessiert und mir die besten Lokale zeigen musste, in denen ich Bundesliga spiele schauen koennte... wenn ich am Wochende nicht schon im Sueden von Thailand waere.

Nach einer weiteren wilden Fahrt im Wassertaxi und einer Tuete voll Leckereien vom Strassengrill war ich froh, wieder in meiner Unterkunft zu sein und mein Feierabendbier geniessen zu koennen, was ich im Moment mache.

Morgen geht es mit der Bahn (2h Fahrt fuer 50 Cent... Bitte nachmachen Herr Bahnchef Grube !!!) nach Ayutthaya zu den alten Tempelanlagen... mal schauen ob das wieder so ein spannendes Abenteuer wie heute wird.

PS: Happy Birthday Papa. ;) Die Karte kommt wohl etwas verspaetet.

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18Jan/111

Planänderung

Auf Empfehlung zweier Rucksacktouristen in meinem Hostel werde ich den Aufenthalt in Khao Lak und den Similan Islands wohl um 4 Tage verkürzen und mich dafür noch nach Ko Phi Phi begeben. Werde mich die Tage mal genauer damit auseinandersetzen.

Ich war ja vorhin noch auf einer Erkundungstour durch das Viertel... irgendwie sind die Thais komisch. Alle 20 cm steht ein Grillwagen auf der Straße und verkauft Essen. Aber keiner (ausser mir) läuft rum und kauft das Zeugs. Ein weiterer Punkt, der einem sofort ins Auge sticht, sind die hübschen, pinkfarbenen Taxen, die etwa 50% des Verkehrs ausmachen. Zudem fahren hier alle mit Erdgas und ohne Regeln. Ich bin gespannt, was die folgenden Tage noch für Kuriositäten mit sich bringen. Für heute ist es jedenfalls genug und ich bin froh eine so entspannte Unterkunft gefunden zu haben, die es mir ermöglicht den anstrengenden Tag mit einem oder mehr kühlen Singha Bier ausklingen zu lassen.

Dies ist auch die letzte Nachricht für heute, da mein Bier schon wieder leer ist und so langsam das Tippen auf dem Handy echt schwierig wird. ;)

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18Jan/110

Gut angekommen

So, bin gerade in meinem ersten Übernachtungsquartier in Bangkok angekommen.
Der Flug war ganz angenehm...bis auf das "leckere" englische Essen, daß mir echt schwer im Magen liegt. Fettige Wurst zum Frühstück. Pfui.

Das Hostel ist dafür echt spitze. Total sauber und riesengroße Betten. Ich denke ich werde heute nicht mehr so viel unternehmen, da es schon dunkel wird und ich auch etwas unter Schlafmangel leide.
Aber eine Runde durch das Viertel bei den angenehmen 30 Grad ist schon noch drin. ;)

Liebe Grüße und viel Sonne.

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