the little big adventure in 91 Tagen um die Welt

6Feb/110

Last day in Bangkok

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Der letzte Tag in Bangkok war einfach perfekt. Beim Frühstück im Hostel bin ich der Inca aus Australien begegnet, die sich direkt nach dem Frühstück auf den Weg zu den floating Markets nach Amphawa aufmachen wollte. Der Clou hingegen war jedoch, dass Inca eine Thai (Minky) aus Bangkok kennengelernt hat, die uns den ganzen Tag geführt und betreut hat.

Der schwimmende Markt von Amphawa ist nämlich eher ein Ausflugsort für einheimische Thailänder und nicht für die Touristen aus aller Welt. Schon alleine das hinkommen hätten wir ohne die Hilfe von Minky niemals geschafft. Mit einem lokalen Mini-Shuttle-Bus ging es dann so ca. 2h lang in den Südwesten (glaub ich) von Bangkok in die besagte Stadt.

Die Stadt selbst kam mir gar nicht so groß vor. Durch das Zentrum von Amphawa fließt ein ca. 15m breiter Fluß, auf dem sich das meiste abspielt. Hunderte von Booten schwimmen da rum und verkaufen Lebensmittel aller Art an die Leute, die sich am Ufer befinden. Zusätzlich ist die gesamte Uferpromenade mit kleinen Ständen, Läden und Lokalen versehen, so dass der eigentliche Fußgängerweg ein nur schmaler Pfad direkt am Wasser ist. Wenn man also nicht aufpasst und das Gedränge zu groß ist, liegt man im Fluss. Das alles zu erklären ist etwas umständlich...am besten ihr schaut euch die Fotos an. :)

Die Vielfalt an verschiedenen Essen bei den hunderten von Ständen und Booten ist gigantisch. Zum Glück hatten wir Minky dabei, die uns das beste davon gezeigt hat. Ein weiterer Aspekt, für den Amphawa wohl sehr bekannt ist, sind die dort in Massen vorkommenden Glühwürmchen, die wir leider nicht in Aktion sehen konnten, da wir vor Einbruch der Dunkelheit uns auf den Rückweg begeben haben.

Nach weiteren 2 Stunden heimfahrt sind Inca und ich dann gegen 20 Uhr wieder im Hostel angekommen. Da Inca am sehr früh am folgenden Tag nach Indien weitergereist ist, hat diese sich verabschiedet, um ihre Tasche zu packen und noch etwas Energie zu tanken.

Ich dagegen bin dann nach einem kurzen Outfitwechsel wieder in die Stadt losgezogen, um mir die von Stewoo so hochgepriesene Sirocco Skybar anzuschauen. Dabei handelt es sich, wie ich bereits erwähnt habe, um die wohl höchste Open Air Cocktailbar der Welt. Das Gebäude in der sich die Bar befindet ist ein riesen 5*-Hotel mit übertrieben viel Personal. In jedem Stockwerk, wo der der Aufzug angehalten ist, stand eine Dame und hat die aussteigenden Leute begrüßt und auf ihr Zimmer geführt.

Sirocco bangkok

Sirocco bangkok

Auch ich wurde dann im 64 Stockwerk direkt vom Aufzug nach draußen zur Bar eskortiert. Und ich muss schon sagen, echt verrückt. Der Bartresen befindet sich auf einem Ausleger, der mitten über die Stadt ragt. Das Geländer ist aus Glasscheiben, so dass es einem erst etwas mulmig im Magen wird, wenn man sich dem Rand nähert. Der Ausblick ist gigantisch. Im Hintergrund spielt eine Liveband und überall laufen Kellner rum, die die Gäste glücklich verwöhnen, so gut es geht.
Das Publikum und die Preise dort oben sind jedoch eine Sache für sich. Die Getränke sind für Thailand extrem. So kostete hier ein Mojito mehr als eine Übernachtung in meiner Unterkunft samt Frühstück. ;-) Dafür war der echt total lecker.
Die Leute, die sich um die Theke und die Tische versammelt haben, waren entweder übertrieben reiche Geschäftsleute, total betrunkene Snobs, Ölscheiche oder Ladygirls...also nicht wirklich die Kategorie an Menschen, mit denen ich viel anfangen kann.
Nach ein paar Smalltalks und dem Genießen des atemberaubenden Ausblicks, hab ich mich dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht und mir was zu Essen gesucht.

Der krönende Abschluss dieses genialen Tages, bevor ich mich in mein Bettchen begeben habe, war der Blick auf die Bundesligaergebnisse...1.FC & VfB :-) .

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4Feb/11Off

Die Tage schwinden…

Oh nein, in schon 2 Tagen verlasse ich Thailand schon wieder. Ich würde gerne noch ein bisschen länger bleiben und den wilden Norden von Thailand (z.B. Richtung Chiang Mai) erkunden. Naja, dann wird das halt ein anderes Mal nachgeholt.
Ich bin gestern abend wieder gut in Bangkok gelandet und wollte euch jetzt ein bisschen von den letzten Tagen erzählen. Ob ich heute noch Fotos hinzufügen kann, ist nicht sicher, da die Computer hier in dem Hostel mit Viren verseucht sind und ich angst habe, meine Hardware daran anzuschließen. ;-)

Naja, ich fang jetzt mal von Vorne an. Ich hatte ja bereits in Bangkok das Hotel auf Phi Phi gebucht und bezahlt, was sich im Nachhinein als großer Fehler herausgestellt hat.
Als ich nämlich auf Phi Phi angekommen bin und einchecken wollte, hat wohl irgendwas mit der Bestätigung von meiner Buchung nicht geklappt...sprich, das Hotel war schon voll belegt. Nach einem Anruf bei dem Reisebüro in Bangkok und ca. 10000 "Sorry", musste ich mich also selbst um eine Unterkunft bemühen, was sich als ganz schön kompliziert herausgestellt hat. Dazu muss gesagt werden, dass ca. 90% der Gebäude auf Phi Phi als Touristenunterkunft dienen. Wenn man jedoch erst abends auf Phi Phi ankommt, kann es sein, dass die preiswerten Unterkünfte restlos ausgebucht sind und nur noch überdimensional teure Hotels ein paar Zimmer frei haben.
Nach ca. 1h Suche (ohne Gepäck, das durfte ich zum Glück in der eigentlichen Unterkunft solange zwischnlagern), war ich dann erfolgreich und habe ein Single-Room mit "Fan" für 500 Baht (ca. 12 Euro) ergattern können...
Als ich dann in mein neues Zimmer gegangen bin, dachte ich erst, ich bin durch die falsche Tür gegangen. Ich stand in einer art Wellblechhütte auf dem Dach eines Hauses. Die Fenster waren herausgeschnittene Vierecke ohne Scheibe, aber mit Vorhang. In der Mitte lag eine Matraze mit einem Fliegengitter darüber. Aber das beste kommt noch... der versprochene Ventilator, war an die Wand geschraubt, es gab aber keine Steckdose, in den man ihn hätte einstecken können. Da ich müde von der Reise war und genug Luft durch die "Fenster" hereinkam, hab ich meinen Schlafsack ausgepackt und mich aufs Ohr gehauen.

Direkt am nächsten Morgen hab ich dann die Flucht ergriffen und vor der ersten ankommenden Fähre mir was neues gesucht. Das ging dann relativ gut und so bin ich in einem Hostel mit dem Namen "The Rock" untergekommen, in dem massenhaft gleichgesinnte herumgeschwirrt sind. Zudem war es dort sauberer, die Unterkunft besser, die Duschen sauber (abgesehen von den 20cm langen Tausendfüßlern, die eine ab und zu unter der Dusche besucht haben) und günstiger.

Nach dem erfolgreichen Umzug und einem guten Frühstück hab ich mich dann in richtung Strand begeben, bin dann aber bei einer der ca. 30 Tauchschulen auf der Insel hängen geblieben und hab mich für den Tauschschein entschieden, was ich absolut nicht bereue. Der Kurs ging fast 3 volle Tage und hat deshalb die meiste Zeit, die ich auf der Insel hatte, benötigt.

Tauchen lernen ist eigentlich ganz einfach...man fängt mit etwas Theorie an, dann gehts ins Wasser und macht sich in einer 3er Gruppe mit der Ausrüstung vertraut.
Am nächsten Tag gehts dann schon in der Früh aufs Tauchboot fährt zu den unbesiedelten Inseln um Ko Phi Phi hinaus, wo die Korallenriffe am schönsten sind.
Dann gehts auch schon direkt los mit dem ersten Tauchgang. Auf 12 Meter Tiefe und ca. 45 Minuten lang übt man alle möglichen Situationen, die beim Tauchen auftreten können (Maske voll Wasser, keine Luft mehr usw...). Anschließend gabs was zu Essen und eine Mittagspause an dem berühmten Strand von dem Film "The Beach". Nach einem weiteren Tauchgang gings dann zurück ins Lager, wo dann wieder etwas Theroie
gemacht wurde. Der dritte Tag ähnelte sehr dem zweiten, bis auf die Tiefe und dauer der Tauchgänge. Am Ende gabs noch eine Prüfung, und dann wars das auch schon. ;-)

Die Abende hab ich meistens, sofern es meine Kondition noch zuließ, am Strand mit anderen lustigen Leuten aus aller Welt verbracht.

Der letzte Tag auf Phi Phi war dann endlich ein Faultiertag. Durch faules rumliegen am Strand, erklimmen des Aussichtspunktes und Buchlesen in einem tropischen Blumengarten ging auch dieser Tag enorm schnell um.

Noch ein bisschen was zu Phi Phi. Die Insel ist sehr touristisch, bringt aber auch ein enormes Angebot an Freizeitaktivitäten. Angefangen vom Tauchen, kann man an Klippen klettern gehen, Schnorcheltouren machen, an einsame Strände mit dem Longboat fahren, Kajaks mieten, Wasser-Fallschirm oder Wasserski fahren und und und... Essen findet man auf der Insel überall, wobei Thailändisches Essen eher selten vertreten ist. Ein sehr guter und günstiger Thailänder dort ist das Restaurant Garlic, bei dem ich bestimmt 4 mal essen war. Für alte Leute, die einen entspannten Urlaub machen wollen, würde ich von dieser Insel abraten, da bis in die Puppen gefeiert wird und demenstprechend auch ein gewisser Lärmpegel vorhanden ist. Ich hätte es bestimmt noch 1-2 Tage länger auf der Insel ausgehalten, dann wäre es aber auch für mich genug gewesen, da es halt doch nur eine "kleine" Insel ist.

Achso, zu der verplanten Hotelgeschichte. Ich war vorhin in dem Reisebüro hier in Bangkok und hab das Geld direkt in Bar erstattet bekommen. Da ich ja jetzt nur noch einen Tag in Bangkok habe, musste ich das viele Geld direkt loswerden und bin erstmal schön shoppen gegangen. Mein Inventar hat sich nach kürzester Zeit um SD-Karten, USB-Stick, T-Shirts und Hosen erweitert. ;)
Shoppen in Bangkok macht echt Laune, man kann IMMER handeln, obwohl das Zeug schon total billig ist. So kann man z.B. ein T-Shirt von 3,50 Euro auf 2 Euro runterhandeln...und ich glaube da war immer noch Spielraum nach unten, so wie der Verkäufer gestrahlt hat. ;)

Genug berichtet für heute...ich leg mich jetzt noch was auf die Dachterrasse von dem Hostel, les ein Buch und entspann etwas, bevor es heute Abend zur Skylounge geht, der wohl höchsten Open-Air Cocktailbar der Welt. Danke für den Hinweis @ Stewoo.

Weiteres von meiner Reise gibts dann wahrscheinlich erst aus Australien, wo zur Zeit wohl ein Zyklops :) wütet.

PS: An die Bonner Fraktion: Passt gut auf euch auf und haltet mich bitte auf dem laufenden.

veröffentlicht unter: Allgemein, Bangkok, Ko Phi-Phi, Thailand Kommentare
30Jan/111

Ko Phi Phi

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Sonnenuntergang auf Ko Phi Phi
Bin gut auf der Insel Phi Phi angekommen. Nach ein paar Problemen mit der Unterkunftssuche durch überbuchte Hotels nächtige ich jetzt im The Rock Hostel in einem Single Room. Dieser umfasst ca. 4 qm, was einem Bett und etwas Freiraum fürs Gepäck entspricht.

Die Insel selber ist ganz cool, da es keine Straßen und somit auch keine lärmenden Motoren gibt. Dafür sind die Partys am Strand umso lauter...

Um nicht den ganzen Tag am Strand gammeln zu müssen ;) , hab ich mich entschieden, den open water Tauchschein zu machen...

Morgen geht es dann zur anderen Phi Phi Insel mit dem Boot. Da soll es wohl besonders viele Haie, Schildkröten und Mantas geben...

Meine Berichterstattung von hier hält sich sehr in Grenzen, da das Internet am PC extrem viel kostet. Mit dem Handy ist es zwar kostenlos, dafür hab ich aber keine Steckdose in meinem Zimmer.... Fotos und einen ausführlicheren Bericht gibt es dann nächste Woche aus Bangkok.

Liebe Grüße. Mir geht es super.

PS: Danke Lisa für die Fidschi-Tipps.

veröffentlicht unter: Allgemein, Ko Phi-Phi, Thailand 1 Kommentar
27Jan/110

Dschungelerfahrungen

Da ich gestern Abend spontan leider keine geführte Tour durch den Nationalpark um Khao Lak mehr bekommen habe, bin ich heute einfach auf eigene Faust losgezogen, um ein paar Wasserfälle zu betrachten und den Dschungel etwas besser kennen zu lernen.

Ausgerüstet mit festen Schuhen, einem Kompass und genug zu trinken bin ich also heute Morgen losmarschiert.
Bevor ich mich in die totale Wildniss begeben habe, bin ich bei einem Polizeischiff vorbeigelaufen, das durch den Tsunami über 2 km ins Landesinnere gespült wurde. (Siehe Fotos).

Anschließend ging es dann in die Pampa, die erst nur aus Gummibaumplantagen (glaube ich) bestand und dann immer dichter und dunkler wurde. Nach ca. 3 Stunden Fußmarsch richtung Landesinnere, vorbei an Lianen und sonstigen Pflanzen, bin ich schließlich an dem Wasserfall angekommen.
Tiger, Schlangen und Baeren habe ich auf der Reise leider nicht angetroffen. :(
Nach einer laengeren Pause mit Badespass an dem besagten Wasserfall hab ich mich dann auch schon wieder in Richtung Kueste begeben, da ich keine Lust hatte, bei Dunkelheit in dem Biotop herumzuirren.

Bei einer kleinen Zwischenpause hab ich dann bemerkt, dass ich nichtmehr alleine Unterwegs war, sondern ein Trupp Blutegel sich meiner Tour angeschlossen hat. Erstmal total geschockt, hab ich probiert die Teile loszuwerden und hab mich halb ausgezogen um meinen Koerper besser Scannen zu koennen. Nach einigem Zupfen und Reissen war ich dann (hoffentlich) wieder alleine auf meiner Wandertour. Nachdem der erste Schock ueberwunden war, musste ich dann doch lachen, weils ja irgendwie ganz lustig war und nichts wirklich schlimmes passiert ist...ausser den roten Flecken auf meinem Koerper (sieht aus wie kleine Knutschflecken).

Auf dem Nachhauseweg wurde ich dann ein Stueck von einer netten Thai, die kein Wort gesagt hat, auf ihrem Roller mitgenommen...ich sah wohl doch ziehmlich mitleidserregend aus nach so einem langen und anstrengenden Fußmarsch.
Zuhause angekommen gings dann erstmal mit einem kuehlen Bier unter die Dusche. Dann noch schnell beim einzigen Strassenthailaender in Khao Lak essen gegangen und den letzten Sonnenuntergang an der Ostkueste genossen.

Morgen geht es dann mit dem Linienbus (kostet nur ein Zehntel von den Touribuessen) nach Phuket und anschließend mit dem Boot nach Ko Phi Phi, wo ich euch hoffentlich von weiteren Abenteuern berichten kann.

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26Jan/110

24. – 26.01 Similan Islands

Endlich wieder festen Boden unter den Füßen. :-)
Ich war die letzten 3 Tage auf den Similan Islands, das ist eine Inselgruppe aus 9 Inseln ca. 60km südlich von Khao Lak.
Die Inseln stehen unter Naturschutz und dieser wird auch streng eingehalten. Sieben der neun Inseln sind für Touristen nicht zugänglich, sondern koennen nur vom Wasser aus betrachtet werden. Die Insel 4 und und 7 sind fuer Touristen begrenzt freigegeben, d.h. man muss sich vorher anmelden, was das Touristenaufkommen auf den Inseln sehr angenehm macht.

Ich bin also am 24.1 mit einem Speedboat in nur 1,5 h zu den Inseln gerast. Bevor ich meinen Rucksack auf Insel 4 abladen konnte, haben wir einen Zwischenstopp bei Insel 9 gemacht um ein bisschen im Meer plantschen zu koennen.

Da die meisten Touristen nicht auf den Inseln uebernachten ist man Abends ziehmlich alleine. Der Sandstrand der Inseln ist komplett weiß und das Meer ist glasklar und warm. Rund um die Inseln befinden sich die schoensten Korallenriffe von Thailand. (Die sind leider durch den Tsuname 2006 auch sehr beschaedigt worden). Am Morgen vom 25.1 bin ich dann mit 9 weiteren Leuten auf ein Tauch- und Schnorchelboot gegangen. Eigentlich sind die Boote fuer 30 Leute ausgelegt, aber in Thailand herrscht wohl gerade absoluter Touristenmangel. Naja, an Bord des Bootes gab es dann erstmal Fruehstueck in der Morgensonne, bevor es in Richtung Insel 7 und 8 ging.
Dort angekommen hab ich mich an den Guide geheftet, der keine 3 Sekunden nach abschalten des Motors im Wasser war. Die anderen waren zum Glueck nicht so schnell, wodurch ich mit einer Privatfuehrung durch die Korallenriffe beschert wurde. Direkt beim der ersten Schnorcheltour sind wir auf einen Blacktip Hai gestoßen (ca. 160cm) und auf zahlreiche Schildkroeten.

Ich wusste garnicht, dass es unter Wasser soooo extrem viel Leben gibt und das alles so knallbunt ist. Bei weiteren Schnorcheltouren im Laufe des Tages sind wir dann noch auf einen Lionfish, auf Kraken und Muränen gestoßen. Ist irgendwie ein komisches Gefuehl, wenn man so ungelenk im Wasser treibt und andere Lebewesen, die fast genauso groß sind wie man selbst um einen rumschwimmen.

Welche der Fische und Tiere, die wir teilweise aus sehr geringer Naehe beobachtet haben, gefaehrlich fuer den Menschen sein koennen, habe ich zum Glueck erst am Ende der Tour erfahren. Sonst haette ich da viel mehr Schiss gehabt. So dachte ich alles ist cool, solange der Guide nichts sagt und bin daher immer schoen nah rangetaucht.

Auf dem Schiff gabs dann auch immer schoen Mittag- und Abendessen. Ab und zu ist man auch an einen einsamen Strand gefahren und konnte dort am Strand faulenzen oder Aussichtspunkte erklimmen, indem man sich durch den Dschungel gekaempft hat.

Die Tage auf den Inseln gingen leider viiiiel zu schnell vorbei. Aber jeden, den es nach Thailand verschlaegt, kann ich diesen Trip nur raten. (Mindestens 2 Nächte einplanen).

Ich war die ganze Zeit ueber der einzige deutsche Tourist. Die meisten waren Thailänder aus dem Norden, Japaner und Italiener, wobei die letzteren am meisten genervt haben und sich in ihrer Gruppe total abgekapselt haben. Die Thailänder hingegen konnten nicht aufhoeren mich anzutexten (auf einer nicht identifizierbaren Mischung aus Thai und Englisch) und haetten mich am Schluss am liebsten als Souvenir mit nach Hause genommen.

Am Ende der Reise wurde ich wieder in Khao Lak abgesetzt und wollte mich wieder in dem alten Guesthouse einnisten, bis es nach Phi Phi geht. Die waren jedoch leider voll, worauf mir die nette Dame an der Rezeption ihre Nachbarn empfohlen hat, die noch ein groesseres Zimmer fuer einen kleineren Preis frei hatten.

Mein Plan fuer den Abend ist, endlich mal meine Waesche waschen zu lassen und mir was zu Essen zu suchen...

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26Jan/110

Die ersten Bilder kommen…

Ich bin jetzt zurueck auf dem Festland und habe endlich einen Rechner gefunden, der meine SD Karte frisst...

Ihr findet jetzt auf der rechten Seite ein weiteres Menue mit dem Namen Bilder, wo ihr auf die Gallerien kommt.
Die Bilder aus Bangkok hab ich leider noch nicht sortiert, darum muesst ihr euch da alle anschauen.

In den folgenden Gallerien werde ich nur eine Auswahl an Bildern hochladen...

Viel Spass beim schauen.... kommentare und Geschichten dazu gibts dann in Deutschland. Schliesslich will ich nicht den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen.

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26Jan/112

Handy Bilder Thailand

Hier sind noch ein paar mehr Bilder...

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25Jan/110

Sunset in Khao lak

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Hab Ich mit dem Handy gemacht und kann das deshalb schonmal hochladen.

Sitz gerade im Paradies (similan islands Nummer 4) am weißen  Strand und hab Internet, aber keinen Strom. Es ist bereits zu dunkel um noch ein Bild zu machen, daher gibts nur das eine alte Bild aus Khao Lak. Hier auf der Insel ist es noch viel schöner.

War schon mit Haifischen und Schildkröten im Meer unterwegs...echt cool hier.
Mehr von hier kommt, wenn ich nicht mehr im Zelt wohne und Strom habe. Aber ich lebe noch und es geht mir supergut.
Grüße

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23Jan/110

Neues aus Khao Lak

So, endlich gibts wieder Neues von mir. ;-)

Ich fang am besten da an, wo ich mit meinem vorletzten Eintrag aufgehört habe...

20.01:
Mein Ziel am 20.01 war die alte Tempelstadt Ayutthaya (ca. 13 Jhd.), die sich nördlich von Bangkok befindet und vor einiger Zeit komplett geplündert zerstört wurde.
Als ich mich gerade auf den Weg machen wollte sind mir 3 weitere Backpacker über den Weg gelaufen, die sich meiner Tour anschließen wollten, da sie erst nachts angekommen sind und selbst keinen Plan von Bangkok und umgebung hatten.
Der eine (Ricardo) war 10 Monate in Australien unterwegs und hat auf seiner Rückreise nach Deutschland noch 4 Tage Bangkok zwischenstopp gebucht. Das Päärchen (Eric und Toni) waren ebenfalls schon in Australien unterwegs und reisen jetzt aber noch durch halb Asien.
Naja, nach einem kurzen Kennenlernkaffee sind wir dann also losgezogen und haben uns vom Hoteleigenen Tuk-Tuk zur nächsten Skytrain-Station fahren lassen. Mit diesem sind wird dann ganz in den Norden von Bangkok gefahren um dort zum nördlichen Busterminal von Bangkok zu gelangen...was gar nicht so leicht zu finden war, da wir von der Skytrain Station erst einen Bus dahin nehmen mussten.
Ohne zu wissen wohin uns der Bus (wenn man das fahrende Stück SCHROTT überhaupt noch so nennen darf) wirklich bringt sind wir also in einen mit der Nummer 77 gesprungen, mit der Hoffnung, dass uns dieser zu dem besagten Terminal bringt.
Das hat dann auch irgendwie geklappt und wir sind dort auf einen modernen Minibus mit Klimaanlage umgestiegen, der uns für 1,50€ ins 2h entfernte Ayutthaya gebracht hat.
Vor Ort haben wir uns einen Chauffeur angemietet, der uns zu allen wichtigen und interessanten Sehenswürdigkeiten gefahren hat.
Wobei es mir so vorkam, dass für Toni die dort rumlaufenden Elefanten die einzige Attraktion war.

Nachdem wird 4 Tempelanlagen besucht (die Namen hab ich grad nicht zur Hand), uns in einem kleinen Restaurand gestärkt und uns auf einer Elefantenfarm umhergetrieben hatten, hat uns unser Chauffeur zurück zum Bus nach Bangkok gefahren. Als der Bus zurück dann auch wieder 1,5 € kosten sollte (uns wurde gesagt Hin- und Rückfahrt wären das selbe Ticket und wir müssten nicht nochmal zahlen), haben wir uns entschlossen, doch den Zug zu nehmen, der nur 50 cent kostet.
Über diesen Entschluss waren wir dann auch sehr glücklich, da die Strecke mit dem Zug viel interessanter war. Denn man fährt dabei durch Reisfelder, sieht Bauern, Wasserbüffel und die Slums von Bangkok.

Nach ca. zwei Stunden fahrt und einer lustigen Unterhaltung mit einem Thai, der uns über die wichtigsten Aspekte einer gut funktionierenden Beziehung aufgeklärt hat, sind wir wieder zurück im Hotel angekommen.

Nach einer kurzen Dusche sind wir dann in unserem Viertel herumgezogen, wobei hier erwähnt werden muss, dass unser Hotel so weit ab vom Schuss lag, dass wir dort die einzigen Touristen waren.
Letztendlich haben wir uns dann in einer Straßencocktialbar (drei Holztische auf einem Platz neben dem Supermarkt) niedergelassen, ein paar Bier und Cocktails getrunken und uns mit Thais unterhalten und gefeiert. Dies ging dann bis 4 Uhr morgens, als die Bar geschlossen hat. Lustig war, dass wenn wir Bier bestellt haben, der Kellner immer zum 24h Supermarkt gegangen ist und dort das Bier "frisch" eingekauft hat. ;-) Cocktails waren wohl erst nicht verfügbar, als sich dann aber die Einheimischen zu uns gesellt haben, waren diese plötzlich vorhanden...warum hat keiner von uns Verstanden.

21.01:
Am folgenden Morgen wurde unsere Gruppe wieder um eine weitere Person vergrößert (Tobi), der uns nach Bangkok begleitet hat.
Da ich das Wassertaxi so lustig fand und es die einfachste Möglichkeit ist, nach Bangkok zu kommen (da keine Rush-Hour auf dem Fluss), wollten die anderen das auch machen.
Nach einem kurzen Rundgang über die Khao San-Road sind wir auf dem großen Fluss per Boot ganz in den Süden von Bangkok gereist.
Dort angekommen haben wir den Skytrain zum MBK genommen, dem größten Shoppingcenter das ich je gesehen habe. Nur 30 Minuten später waren wir alle so fertig von diesem riesengroßen und total unübersichtlichen Shoppingplaneten, dass wir die Schnauze so voll hatten und erstmal wieder ins Hotel gefahren sind.

Dort haben wir uns dann wieder frisch gemacht, einen weiteren Backpacker (Ryan) in die Gruppe aufgenommen und haben den vorigen Abend wiederholt...nur diesmal ging das ganze bis 6 Uhr.
Das Angebot von einem Einheimischen, mich am folgenden Morgen zum Flughafen zu fahren habe ich dann auch dankend angenommen.

22.01:
Nach einem Abschiedskaffee mit den anderen und einem viel zu langen Aufenthalt im Flughafen bin ich dann schließlich am 22.01 Nachmittags in Phuket gelandet und direkt in den Norden nach Khao Lak gefahren, wo ich mich momentan auch noch befinde. Unternommen hab ich an dem Tag sonst nichtmehr so viel, da ich noch einiges an Schlaf nachholen musste und die Sonne nach meiner Ankunft schon untergegangen war.
In dem Guesthouse Seafan, in dem ich mich momentan befinde, hat mein Zimmer zwar kein Fenster, aber ein eigenes Bad und eine Klimaanlage. Es ist leider nicht ganz so sauber wie das Hostel in Bangkok, kostet dafür aber auch weniger.

23.01:
Heute habe ich erstmal ausgeschlafen, was dank der fehlenden Fenster in meinem Zimmer kein großes Problem darstellte. ;-)
Ausgeschlafen bin ich dann zum Strand getingelt und hab mich da erstmal schön von der Sonne verbrennen lassen. ;-)
Das Wasser ist total warm und wenn man den Strand ganz in den Süden geht, ist so gut wie alleine. Bei einem Gespräch mit einem Ladenbesitzer wurde mir erzählt, dass die Touristen irgendwie wegbleiben und er zur Zeit weniger als 50% des gewöhnlichen Umsatzes macht.
Ausserdem hab ich mir von ihm erzählen lassen, dass diese Region hier eher von Familien und alten Leuten aus Skandinavien besucht wird und weniger von Rucksacktouristen...
Das ist aber halb so wild, da ich mich morgen früh um 7:00 Uhr erstmal auf eine 3-tägige Tauch- und Schnorchel-Tour auf die Similan-Islands begebe und mich anschließend auf den Weg nach Ko Phi Phi begebe, wo anscheinend mehr Leute in meinem Alter aufzufinden sind.

Da der PC hier leider auch keinen Kartenleser besitzt gibt es leider schon wieder keine Bilder...sobald sich aber eine Gelegenheit bietet, werde ich diese nutzen.

Da die Similan Island ein Naturschutzgebiet sind und dort keine richtigen Hotelanlagen sind, werdet ihr vorraussichtlich die nächsten Tage nichts von mir hören. Also bitte keine Sorgen machen...

Grüße

PS: Sorry für die ganzen Fehler in dem Text...das Keyboard hier hat nur komische Thai-Schriftzeichen auf den Tasten. Daher musste ich den Text komplett blind schreiben...was ja aber doch irgendwie hingehauen hat. ;-)

veröffentlicht unter: Allgemein, Bangkok, Khao Lak, Thailand keine Kommentare
22Jan/111

Schon wieder keiner Zeit…

Liebe Leserinnen und Leser,

leider war ich gestern schon wieder lange unterwegs und habe es deshalb nicht geschafft, euch über meine Erlebnisse zu informieren.
Mein Flug nach Phuket geht in 2 Stunden, weshalb mein Taxi zum Airport jede Sekunde hier eintrifft.

Ich hoffe ich schaffe es heute Abend (falls Internet vorhanden), einen ausführlichen Bericht zu verfassen.

Bitte nicht traurig sein...ich hab euch nicht vergessen.

PS: Happy Birthday Ben. ;-)

veröffentlicht unter: Bangkok, Thailand 1 Kommentar
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